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>> Hintergrund Traumatherapie


Traumatisierung ist nicht die zwingende Folge eines schlimmen Erlebnisses. Und Traumatisierung kann entstehen, auch wenn es gar kein benennbares schlimmes Erlebnis gegeben hat. Traumatisierung entsteht, wenn Emotionen, Körpererfahrungen und Erkenntnisse nicht im Lebenslauf integriert worden sind, sondern als aktuell gültig im Leben "mitgeschleppt" werden. Dann nämlich werden sie in völlig unpassenden Momenten aktiviert und entfalten ihre Wirkung unkontrollierbar.

Entscheidend dafür, daß es zu einer Traumatisierung kommt, ist die Nichtzuordnung von Emotion, Körpererfahrung oder (vermeintlicher) Erkenntnis zu einem konkreten Sachverhalt. So eine Nichtzuordnung kann passieren bei einem Unfall mit anschließender Ohnmacht und weitgehendem Vergessen des genauen Ablaufes, bei einer Vergewaltigung mit aktiver Verdrängung des unerträglichen Erlebten, bei anhaltende Vernachlässigung, die das betroffene Kind nicht versteht, sondern nur fühlt oder auch bei einer nur wenige Wochen dauernden Reha-Kur mit ihrer für das Kind unerklärlicher Abwesenheit der Mutter. Nicht immer ist Traumatisierung daher auf schuldhaftes Handeln eines Täters zurückzuführen oder auf das Versagen von Technik oder Menschen in einer konkreten Situation. Besonders bei Kindern kann Traumatisierung auch trotz bester Absichten von Eltern oder Bezugspersonen enstehen, weil das Kind negative Emotionen, Körpererfahrungen und Erkenntnisse nicht zuordnen kann. Wie bei Erwachsenen werden sie dadurch entweder an einen Trigger gebunden oder sind stets vorhanden (und zeitweise verdrängt).

Emotionen können beispielsweise sein: Angst, das Gefühl von Wertlosigkeit, Mutlosigkeit, Bedrohung, Scham, ...
Körperreaktionen können beispielsweise sein: Anspannung im Arm, Verkrampfung im Unterleib, Unsicherheit beim Bewegen, ...
(vermeintliche) Erkenntnisse können beispielsweise sein: "Ich darf niemandem vertrauen.", "Ich mache alles falsch.", "Ich muß für mein Recht kämpfen, keiner gönnt mir was.", "Alle Männer sind Schweine.", "Alle Frauen sind hinterhältig."

In der Traumatherapie erarbeiten wir zuerst - altersangemessen - die theoretischen Hintergründe von Traumatisierung und Traumabewältigung. Danach folgen die Auflösung oder Integration von Emotionen, die "Befreiung" verbliebener Körperreaktionen und die Überarbeitung lebensqualität-beschränkender "Erkenntnisse".

Es kann sehr schnell erledigt sein. Es kann auch länger dauern, wenn wir behutsam vorgehen müssen, um unwillkürliche Schutzreaktionen zu vermeiden. Wenn Sie die schwierigen Phasen der Therapie durchhalten, wird es nachher besser sein als jetzt.

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